FESTSITZEND

Die Brackets

Bei der festsitzenden systemischen Kieferorthopädie werden nicht alle Brackets auf einmal geklebt, sondern wir beginnen mit den 4 Frontzähnen und den jeweils ersten großen Backenzähnen (6er) im Oberkiefer. Mit diesen 6 Brackets wird der Platz geschaffen, den wir z.B. für einen Eckzahn „außerhalb der Reihe“ benötigen und gleichzeitig wird der Oberkiefer horizontal ausgerichtet. Mit einem geraden Draht der „Klassischen Kieferorthopädie“ ist ein Höhenunterschied zwischen dem rechten und linken Backenzahn nicht ausgleichbar. Der Grund für dieses Vorgehen liegt in der Durchbruchsfolge der Zähne während des Wachstums. Sämtliche Fehlstellungen sind in der Regel Folgefehler aus der falschen Platzierung dieser 6 Zähne im Oberkiefer. Die restlichen Brackets in Oberkiefer und Unterkiefer folgen nach und nach, bis am Schluss alle Zähne beklebt sind. Diese Vorgehensweise ist bei allen Fehlstellungen gleich und unabhängig vom Alter der Patienten.

Was ist an dieser Art der Therapie so besonders?

Bei einer Kieferorthopädischen Behandlung wird nicht nur der einzelne Kiefer ausgeformt, sondern Oberkiefer und Unterkiefer zueinander passend gestellt. Wenn aber der Oberkiefer schief an der Schädelbasis eingelagert ist, wird der Unterkiefer schief dazu gestellt; es sei denn, man korrigiert die unterschiedlichen Höhen im Seitenzahnbereich zwischen rechts und links, wie wir es immer tun! Nur so können Asymmetrien z.B. im Gesicht und / oder in der Körperhaltung und Verspannungen der Wirbelsäule auf sanfte Art und Weise korrigiert werden.

Zahlt die Krankenkasse diese Art der Therapie?

Die Krankenkassenleistung ist von der Zahn- bzw. Kieferfehlstellung abhängig und wird je nach KIG-Einstufung gewährt (oder nicht!); die gewählte Vorgehensweise ist für die Krankenkassenleistung nicht relevant!

Wie lange dauert die kieferorthopädische Behandlung?

Die Krankenkasse zahlt je nach Indikation 12-16 Quartale; in der festsitzenden Therapie sollte die Korrektur in 24-36 Monaten beendet sein; die Therapiedauer ist von der Fehlstellung abhängig und muss individuell eingeschätzt werden. Diese Art der Vorgehensweise benötigt nicht mehr Zeit, als die „klassische Kieferorthopädie“ und ist viel sanfter.

Ist diese Vorgehensweise für jede Zahn- bzw. Kieferfehlstellung geeignet?

Alle Kieferfehlstellungen können mit dieser Art der Kieferorthopädischen Therapie behandelt werden- mit Ausnahme von ganz seltenen schweren Verlaufsfolgen, die evtl. eine chirurgische Intervention nötig machen. Eine individuelle Beratung bringt Ihnen mehr Klarheit! Sprechen Sie uns an!

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