ABNEHMBAR

Das FGB

Das FGB (function generating bite) ist für verschiedene Gebiss- bzw. Kieferfehlstellungen einsetzbar. Der Befund bestimmt die Wahl des Gerätes. Voraussetzung für die Therapie sind vorhandene Milchzähne und damit Wachstum des Kiefers bzw. des Schädels. Das FGB ist ein abnehmbares Behandlungsgerät, das die positiven Eigenschaften von verschiedenen kieferorthopädischen Funktionsgeräten wie dem Bionator, dem Fränkel-Gerät und der Doppelvorschubplatte in sich vereint. Es liegt lose im Mund, wird hauptsächlich nachts getragen und durch das Schlucken aktiviert.

Was ist an diesem Gerät so besonders?

Dieses Gerät nimmt unter allen herausnehmbaren kieferorthopädischen Geräten eine Sonderstellung ein, weil es das einzige Funktionsgerät ist, das keinen Zwangsbiss auslöst. Das bedeutet, dass nicht der Zahnarzt oder Kieferorthopäde die zukünftige Stellung des Kiefers vorgibt- ohne zu wissen, ob der Körper diese Stellung benötigt oder gar toleriert.

Zahlt die Krankenkasse diese Art der Therapie?

Die Krankenkassenleistung ist von der Zahn- bzw. Kieferfehlstellung abhängig und wird je nach KIG-Einstufung gewährt (oder nicht!): Das verwendete Gerät ist für die Krankenkasseleistung nicht relevant.

Wie lange dauert die kieferorthopädische Behandlung?

Die Krankenkasse zahlt die Frühbehandlung je nach Indikation für 6-12 Quartale; im Milchgebiss sollte die Korrektur in 4-6 Quartalen beendet sein; im Wechselgebiss ist die Therapiedauer von der Fehlstellung abhängig und muss individuell eingeschätzt werden.

Ist das FGB für jede Zahn- bzw. Kieferfehlstellung geeignet?

Einzelzahn-Rotationen sind nur eingeschränkt möglich, aber alle Kieferfehlstellungen können mit diesem Gerät behandelt werden; entsprechend der Aufgabe wird das Gerät mit unterschiedlichen Komponenten „bestückt“.

Wie lange muss es getragen werden?

Getragen wird das Gerät hauptsächlich in der Nacht, da sich zu diesem Zeitpunkt die Muskulatur entspannen und ausrichten kann. Tagsüber wird das FGB nur ca. 1 Stunden z.B. zu den Hausaufgaben getragen, um sich daran zu gewöhnen. Durch das Sitzen, Gehen, Stehen etc. wird die Wirbelsäule immer wieder gestaucht und belastet, sodass das Gerät tagsüber seine Wirkung nicht entfalten kann.

Was ist, wenn mein Kind krank ist?

Da das Gerät, auf Grund seiner Bauweise, nur die Richtung vorgibt und die Muskulatur durch das Zubeißen und Schlucken die Wirkung entfaltet, rutscht der Kiefer bei „Nicht-Tragen“ im Falle einer Krankheit oder eines Schulausfluges NICHT in die Ausgangssituation zurück.

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